das team
truman peyote
cnotime

23. Januar 2013

philosopher's notices



16:27 (Zeitnotiz t.00h)
Eistee komisch
16:45 (t.0.18h) Sicht Farben intensiver
leichtes Flimmern
oh, doch nicht so

Gehirn kribbelt, Kopf warm, Hände schwitzig
Fühle mich gut. 

16:57 (t.0.30h) die Wände haben augen
schauen lieb, nicht böse

16:07 [17.07] (t.0.40h)
Plateu? 
heftige Farben/Muster




Gedanken:
ich sollte diese Reflektionsart öfter
haben, mit der Kreativität arbeiten

13. Dezember 2012

lost

Ich habe mal irgendwann in einem Interview mit einem Star gelesen, dass er es gern hat, wenn er sich selbst verliert und nicht weiß ob er sich wiederfindet.
Das war ein schönes Zitat. Fand ich.
Viele Menschen erleben sofort eine tiefgehende Prägung, wenn sie andere Menschen mit einem Verhalten oder manchmal auch oberflächlicherem, wie einem Modestil, der ihnen gefällt, treffen. Ich glaube so ist es mir auch ergangen.

Ich habe mich verloren, aber ich weiß, dass ich mich wiederfinden werde. Vielleicht habe ich mich schon wiedergefunden, das vermag ich jetzt noch nicht zu sagen.
Ich denke wir sollten uns alle etwas mehr unseren wahren Freunden zuwenden, denen wir vertrauen, die uns sagen was gut für uns ist, auch wenn wir es nicht hören wollen.

19. August 2012

deliriousness

Alle Elemente dieser Erzählung sind fiktiv und weder der Autor noch der Veröffentlicher möchten durch diese Publikation zum Drogenkonsum erheitern: 

Bereits mit etwas aufgehellter Stimmung, einem erhöhten Puls und glühend vor erhöhter Körpertemperatur betrete ich den Club. Ich dachte nicht, dass mehr Drogen zu besorgen so einfach und schnell zu vollziehen war. Da hatte ich auf einmal eine Tablette Ecstasy in der Hand und schon bald halb im Magen und halb unter meiner etwas gelösten Zunge.
Ich hatte noch nie zuvor E. genommen.
Der Rausch begann damit, dass ich vor dem Club stand und mich mit jemandem unterhielt, doch plötzlich irgendwie wusste, dass die Tanzfläche und meine Fußsohlen sich gegenseitig benötigen. Die Tanzfläche war der richtige Ort.  Rhythmus, unendliche Energie und Menschen braucht man im Drogenrausch. Es vergingen Stunden im Rausch, ja man möchte im Delirium sagen. Lichtshows und Rhythmen verschwammen zu einer bunten Zusammenstellung aus Glücklichkeit und hinterließen lediglich dunkle Schweißspuren auf meinem T-Shirt.
Als mein Rausch nachlies, ging ich auf die Herrentoilette, wo auf einer Fensterbank normalerweise jegliche pulverförmige Drogen zuerst verstreut und dann konsumiert werden und an diesem Abend bestimmt für einige Räusche genug, größtenteils weißes Pulver, um eben diese Reste zu probieren.
Da die Mundschleimhaut unter der Zunge recht viel aushält und dennoch einen schnellen, intensiven Rausch induzieren kann, dippte ich meinen Finger in die Reste des mir unbekannten Drogencocktails und schmierte sie mir direkt danach unter meine Zunge.  Drei Finger unter die Zunge, zwei hoch in die Nase.
Im Mund hatte das Stoffgemisch keinen spezifischen Geschmack. Natürlich, es waren einige Amphetamine dabei, vielleicht etwas MDMA, ein unbekannt chemischer Geschmack und etwa ein wenig Taubheit? - Ja, meine Nase ist ebenfalls etwas taub.
Kurz nachher merke ich die Wirkung dieses Gemisches. Ich habe noch mehr Energie, eine volle Portion Selbstbewusstsein, gleichzeitig Empathie und subjektiv eine schärfere, schnellere, optische Wahrnehmung.
Die Nacht fand ein Ende mit etwas Marihuana, gerade als erste Strahlen der Sonne am Horizont sichtbar wurden.
So komme ich also zuhause an, ich frage mich, wie lange dieser aktive und wache Zustand noch bei mir bleibt.
Doch selbstverständlich ließ die Antwort nicht lange auf sich warten. Ich wollte mir den Schweiß, den Gestank und den Rauch der Nacht abduschen, da hörte ich während ich dusche in meiner Wohnung Stimmen. Ich versuche zu hören ob es nur Halluzinationen oder doch tatsächliche Stimmen waren.
Es musste jemand in meiner Wohnung sein, ich wusste es. Außerdem wusste ich, dass ich auf einer mir unbekannten Mischung mehr oder weniger harten, psychedelischen, stimulierenden, sedierenden Mitteln war.
Ich durchsuchte mein Haus. Niemand.
Wurde ich verrückt und paranoid durch die lange Nacht und durch den Substanzkonsum? [...]

25. Juni 2012



Ich produziere nun dilettantische, experimentelle lo-fi Musik, weil das schließlich nicht jeder kann.

Hörbeispiele



3. Juni 2012

15. Mai 2012

So saß ich da, nach einer längeren Phase des Tests von Methoxetaminen. Ich hatte noch etwas im Beutel, eine kleine Menge, die nicht mal mehr für eine Bewusstseinsauflösung reichen würde, aber ich dachte mir, so bekifft wie ich bin, hau ich mir das auch noch rein. Gesagt, getan. Unter die Zunge etwas und den Rest als Line durch die Nase.
Jetzt höre ich harte Musik, die meine Wahrnehmung derart beeinflusst, dass es schwer ist zu kommunizieren.
c.: "Dachte vorher als ich im Bett lag: "Wow, du darfst jetzt keinen Aufwand scheuen um zu Schreiben." Und es war einfach richtig. Total korrekt."
Stieß dann auf das neue Design von Blogger und machte mir noch einen Rest-Drink und war echt verwirrt. Doch ich glaube jetzt läuft es.
Oft wird der Rausch der durch Methoxetamine, Derivate des Ketamins, eine Designerdroge induziert wird, als "Schnitt durch die Bewusstseinsebene" empfunden. Dieses Gefühl habe ich ebenfalls. Das sonst durchgehende Bewusstsein, bei dem wir dauerhaft wissen was wir tun ist bei einem derartigen Rausch zerschnitten. So kommt es oft vor, dass man sich während man etwas tut erst bewusst wird, was gerade geschieht. Mein Computer mutiert zu einer Schreibmaschine wie bei Hunter S. Thompson. Es ist anstrengend die Finger über die Tastatur flitzen zu lassen.
Mir fällt wenig ein was ich momentan schreiben könnte, höchstens über ein gewisses Kribbeln im Kopf und den Augen, dem ganzen Körper, dass mich Musik nur auf dem rechten Ohr schwer nach Rechts zieht und dass das Bild, dass ich durch meine Augen wahrnehme irgendwie unreal und ständig nachziehend wirkt. Kommunikation ist kompliziert, weil man selber nicht mehr weiß, wie ein richtiger Satz, oder ein richtiges Wort auszusehen hat.
Die Schriftart die ich in Blogger gerade habe, gibt mir ein Gefühl der Seriösität, das derart beeindruckend ist, sodass meine Wahrnehmung anders reagiert als sonst. Es ist eine ernste Droge, man kann sich selbst darin finden, verlieren und wiederfinden. Die Kombination mit Cannabisprodukten ist zu empfehlen. Musik hört sich übertrieben gut an. Körpergefühl gibt es beinahe nicht. Daher passieren auch viele Tippfehler.
Es ist interessant wie die Musik mein Tippverhalten beeinflusst, schneller Beat, kurze Kommahaltige Sätze, recht sachlich, hackendes Tippen. Lautstärke bestimmt die Intensität mit der ich die Tastatur betätige.
Hatte heute die höchste Dosierung bisher. Zeitgefühl ist komplett verloren, Ego ist komplett verloren, Wahrnehmung ist komplett verschoben, (tatsächlich fühl ich mich wie in einem Aufzug der rauf und runter fährt) interessant. Ein Bewusstsein? Ein Erweitertes.

13. Mai 2012

Wer sind diese Schweine - als anerkannter Süchtiger verlange ich, in Ruhe gelassen zu werden - trink das Eukalyptusöl - Skalen und Knöpfe und immer noch high wie ein Freakmännchen, angeschlossen an die Vibrationen der Flugzeugmotoren - ein Beutel Acid und eine Kreditkarte für Fluggesellschaften, wie wär's damit - Neigungswinkel, Schaukeln, Kursabweichung kalkulieren - keine Bewegung spürbar in diesem Flugzeug - nur das Surren - die Telefone - das High wie auf Acid, Kribbeln und seltsame, durchdrigende Vibrationen. Kann jemand das tote Tier vom Sitz nehmen - unter den Vordersitz verstauen - wo bleibt der Drink?

Hunter S. Thompson: Screwjack, Stories; S. 32f