23. September 2011
WAS will man im Internet lesen? WAS will man im Internet sehen? Ich glaube lesen so wenig wie möglich, es ist wissenschaftlich bewiesen, dass sich Menschen mit hohem Internetkonsum nach kurzen Textpassagen nicht mehr konzentrieren können. Ich schreibe hier also über ein völlig überflüssiges Medium. Es gibt viel zu viele Informationen. Allein das Musik-Angebot ruiniert die Musik an sich. Ich lade mir das Album einer dämlichen Band runter, hör mir das erste Lied an und lege den Ordner ins Archiv. Wenn ich mir früher eine CD gekauft habe, konnte ich jedes Lied nach unzähligem Hören auswendig; das passiert mir heute echt selten. Wenn ich mir ein Video ansehe, bin ich insgeheim froh, wenn es zu Ende ist. Das Internet ist einfach nichts Gutes. Das einzige, wofür ich dem Internet dankbar bin, und da bin ich glaube ich auch nicht alleine, ist die Pornografie. Davon gibt es glücklicherweise genügend. Amen.
21. August 2011
OK Computer?
Jump out of bed as soon as you hear the alarm clock! You may also find it useful spending five minutes each morning saying to yourself: "Everyday in every way I am getting better and better". Perhaps it is a good idea to start a new day with the right frame of mind.
19. August 2011
Serienirrsinn
Ich bin ein Serienmensch. Das heißt nicht, dass ich einer wie alle anderen bin, sondern dass ich ein Mensch bin, der gerne Serien schaut und davon beeinflusst wird.
So fasse ich zusammen, dass ich einiges aus Serien auf mich übertragen habe. Ich habe geraucht, gekifft, ich war nicht monogam, glaubte trotzdem an die eine wahre Liebe, habe gelernt zu Lügen, war in der Drogenszene, habe gedealt, doch irgendwie bin ich froh über das hinweg zu sein.
Wenn ich eine Folge Skins schaue, kommt mir trotzdem eine tiefe Lust nach etwas Marihuana oder Haschisch auf. Ich widerstehe ihm, schaue weiter und genieße es fast noch ein bisschen mehr, weil ich denke:
Alles fing an mit Skins.An einem gemütlichen Abend mit Freunden, der nicht ganz ohne Alkohol verfloss, schaute ich zum ersten Mal Skins, ich hab mir nach und nach fast alle Folgen besorgt. In Skins geht es um Jugend, Liebe, Drogen und Sex. Aus dieser Serie lernt man, dass Drogen ganz okey sind, dass Sex doch essenziell ist, oder sogar essenzieller als alles andere, dass man Mädels durch Selbstverliebtheit ins Bett bekommt, dass Momente beim Dealer seltsam sind und dass Intelligenz doch sexy ist. Jede Folge ist geladen mit eigentlich wahren Momenten, genialen Zitaten und man ändert sich danach. Als ich eine Weile später auf mein Leben schaute, merkte ich, dass meine Abneigung gegenüber Drogen geschwunden, oder gänzlich aufgelöst ist.
Danach ging ich über zu Californication.Californication ist klassisch. Ein Mann, der alle haben kann, aber nur eine will. Trotz dieser, sich durch die komplette Serie ziehenden Liebe, hat er verzweifelten Sex mit vielen Frauen. Daneben raucht er, er trinkt, er führt ein exzessives Leben, wendet Gewalt an, lässt sich nichts sagen und verstößt gegen Gesetze. Nach 2 Staffeln Californication beginnt man, Rauchen cool zu finden, man verliert den Glauben in Monogamie, gewinnt doch Glauben an die wahre Liebe.
Als dritte Serie schaute ich Weeds.Weeds ist eigentlich eine Serie für totale "Potheads", aber mit ihrem Charme und ihrem Realismus auch herrlich für Leute die nicht Marihuana konsumieren. Dennoch lernt man in der Serie, wie toll doch Marihuana ist und wie rentabel das Geschäft damit.
Die letzte meiner Serien wurde Breaking Bad.Breaking Bad ist wohl die durchdachteste Serie ist, die ich je gesehen habe. Es ist so wissenswert, mit der ganzen Chemie, die eingebaut ist. Man lernt über die Drogenszene, man lernt über Chemie und wie man Sachen vor der Familie vertuscht.
So fasse ich zusammen, dass ich einiges aus Serien auf mich übertragen habe. Ich habe geraucht, gekifft, ich war nicht monogam, glaubte trotzdem an die eine wahre Liebe, habe gelernt zu Lügen, war in der Drogenszene, habe gedealt, doch irgendwie bin ich froh über das hinweg zu sein.
Wenn ich eine Folge Skins schaue, kommt mir trotzdem eine tiefe Lust nach etwas Marihuana oder Haschisch auf. Ich widerstehe ihm, schaue weiter und genieße es fast noch ein bisschen mehr, weil ich denke:
"Hey, du hast gelernt. Du brauchst das nicht, du bist weiter."
16. August 2011
Großartige Musikvideos
In letzter Zeit schaue ich wieder öfter bei diversen Videoplattformen Musikvideos an. Ich finde, das bringt einen schneller rein in die Musik. Ich meine, wer setzt sich an den PC, stöbert nach neuer Musik und hört diese dann auch ohne Ablenkung? Da sind Musikvideos tatsächlich weitaus besser. Man schaut sich das Video an, genießt die Musik und wenn das Video gut ist, dann gefällt einem meist auch die Musik.
Ich möchte euch ein paar gute Videos -die Musik darin ist natürlich auch nicht zu vernachlässigen- vorstellen. Ich habe einfach nicht sortiert, es sind auch ältere dabei und Stücke aus verschiedenen Genres.
Matta - Release The Freq
Modestep - Sunlight
Radical Face - Welcome Home
Arctic Monkeys - Fluorescent Adolescent
Attack! Attack! - Smokahontas
Crystal Fighters - At Home
Ich hoffe Ihr habt was gefunden, was Euch gefällt.
Ich möchte euch ein paar gute Videos -die Musik darin ist natürlich auch nicht zu vernachlässigen- vorstellen. Ich habe einfach nicht sortiert, es sind auch ältere dabei und Stücke aus verschiedenen Genres.
Matta - Release The Freq
Modestep - Sunlight
Radical Face - Welcome Home
Arctic Monkeys - Fluorescent Adolescent
Attack! Attack! - Smokahontas
Crystal Fighters - At Home
Ich hoffe Ihr habt was gefunden, was Euch gefällt.
5. Juli 2011
Synthetische Musik
In letzter Zeit kommt bei den Jugendlichen ein Musiktrend auf, der sich Dubstep nennt. Dubstep ist eigentlich ganz einfach aufgebaut, man hat kaum Melodie, dafür mächtige Bässe, die seltsam wummern. Entstanden ist Dubstep in London. Einmal meinte meine Mutter als sie hereinkam, während ich laut Dubstep hörte, ob die Stereoanlage eine Macke hätte. Ich mag Dubstep, weil es einen vergessen lässt, es ist Musik die gut zum Tanzen ist, Musik zu der man sich bestens betrinken kann und man kann damit alleine auf dem Balkon auf die Nacht warten.
Ein klassischer britischer Dubstep-Vertreter ist Dubba Jonny.
Dubba Jonny - All in.
Ein klassischer britischer Dubstep-Vertreter ist Dubba Jonny.
Dubba Jonny - All in.
30. Juni 2011
26. Juni 2011
Ich habe mindestens zwei Kilo Gras geraucht, Dutzende Bongs zerbrochen, unzählige Joints gebaut, stundenlang gekotzt, nächtelang geschwiegen. Ich kiffe seit Ewigkeiten. Mit vierzehn die erste Bong mit einem Freund im Proberaum, mit sechzehn das erste Mal was gemerkt, in Freiburg, auf einem Gitarrenworkshop abends im Jazzhouse. Es flashte mich so dermaßen, meine Wahrnehmung wie ein Stroboskop, ich weiß noch, wie ich dasaß und mich fragte, ob das wirklich was für mich sei, diese Wirkung, die so viel anders war, als ich sie mir in der Zeit davor so häufig und bunt ausgemalt hatte. Ich meine, ich war richtig dicht, eine fette Glasplatte zwischen mir und dem Rest der Welt. Dann der erste Lachflash meines Lebens, als wir auf dem Heimweg vor dem Intercity-Hotel den zerbratzten Kuchen fanden, den wir am Nachmittag aus dem zwöflten Stock geworfen hatten. Ich war begeistert, ab da hatte ich meine Welt gefunden. Ich rauchte meist alleine, zu Hause, nur pur, nie mit Tabak. Ich trank auch keinen Alkohol, meine Freunde und ich waren stolz darauf, in der Kneipe nur Spezi zu trinken und doch weggespaceter zu sein als alle anderen. Fast jeden Abend legte ich mich in mein Bett, rauchte mit meiner gut versteckten PFeife etwas Haschisch und erlebte jedes Mal krasseste Flashs. In der Regel las ich, und egal, was es war - Der Spiegel, Naked Lunch, irgendwelche astronomischen Bücher -, alles schickte mich auf eine intensive Reise, ließ mich alles Beschriebene wirklich erleben.
Aus Airens "Strobo", S. 1f
Aus Airens "Strobo", S. 1f
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