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9. November 2011

Telenovela

Kleine Inhaltsangabe aus der letzten Staffel von "Wege zum Glück" (diese ARD Telenovela):

Nora van Weyden kommt nach ihrer Flucht vom Gefängniskrankenhaus nach Hamburg. Auf der Flucht lernt sie Alexander kennen, sie verbringen einen wunderschönen Tag zusammen. Doch dann stellt sie sich ihrer sechsjährigen Gefängnisstrafe. Nach langen sechs Jahren treffen sie sich an Noras Geburtstag wieder. Nora gesteht Alexander, weshalb sie damals geflohen ist. Dabei stellt sich heraus, dass sie Geschwister sind. Ihre Liebe scheint somit unmöglich. Gefangen zwischen Liebe und Tabu versuchen Nora und Alexander, ihre Gefühle füreinander zu unterdrücken. Doch die Sehnsucht nacheinander ist stärker. Nach einigen Hürden und Proben finden sie schließlich, nachdem sich herausstellt, dass sie doch nicht miteinander verwandt sind, in einer romantischen Hochzeitszeremonie zueinander und werden zusammen glücklich. (Quelle)


Ganz ehrlich: hab selten einen derart brillianten Plot gelesen!

5. November 2011

get a life

Hi! Ich hab keinen Facebook-Account mehr.
Wenn ich im echten Leben jemanden kennenlerne, google ich so bald ich zu Hause bin. Wenn ich was finde, merke ich wie dämlich die ja eigentlich sympathische Person doch ist. Finde ich nichts, bin ich echt beeindruckt. Ich vergleiche Facebook gerne mit dieser russischen Super-Droge Krokodil (übrigens eine sehr zu empfehlende Dokumentation: klick!), das frisst dich von innen auf und lässt alles verfaulen, vorallem die Zeit, wofür man eigentlich ordentlich geohrfeigt gehört.
Ich bin zwar erst wenige Stunden weg, fühl mich aber freier, irgendwie cooler als alle anderen, geheimnisvoller. Ich mach jetzt reinen Tisch, einen neuen Anfang, werd anständig und sag 'ja' zum Leben; ich freu mich schon drauf. Bald bin ich wie ihr: Job, pervers großer Fernseher, Waschmaschinen, Autos, elektrischer Dosenöffner, Gesundheit, niedriger Cholesterinspiegel, Freizeitkleidung, Eigentumswohnung, dreiteiliger Anzug auf Ratenzahlung in hunderten von Scheiß-Stoffen...

2. November 2011

Fick dich Morrissey

Ich will ja nicht sagen, dass There is a light that never goes out ein schlechtes Lied wäre, aber man stirbt immer alleine.

31. Oktober 2011

it's my PASSION

drogendealer.
wer ist dazu legitimiert, aufzustehen und in der bong einen frühstückstopf zu rauchen mit einem gras, das teuer ist und ein bioheimgrow?
wer darf mittags um zwei den ersten tequila sunrise trinken?
wer sitzt zuhause bei sich, sturmfrei, sechs joints auf dem tisch, eine flasche weisswein, eine viertels flasche tequila und hört lauten dubstep den ganzen tag lang?
wieso?
er ist drogendealer, er darf das.
er hat das geld, kann sich es leisten. passt nicht ins schema, hat gehirn. er hat spaß.

30. Oktober 2011

WAVVES

Ziemlich coole Musikvideos:





Ziemlich interessanter Bericht über den Musiker:

23. Oktober 2011

Kompilation

Vor kurzem habe ich eine CD gefunden, die mein Bruder vor etwa 6 Jahren gemacht hat. Drauf steht "I feel like shit and think about whether to kill myself or go bowling".




1. "Mad World" von Gary Jules
2. "Oh Well, Okay" von Elliott Smith
3. "The Sound Of Silence" von Simon & Garfunkel
4. "Today" von Maximilian Hecker
5. "Suicide Is Painless" von MASH
6. "Is A Woman" von Lambchop
7. "Another Lonely Day" von Ben Harper
8. "Lost Cause" von Beck
9. "Everybody Hurts" von R.E.M.
10. "Wonderwall" von Ryan Adams
11. "Hotel Chelsea Nights" von Ryan Adams
12. "Since I Told You It's Over" von Stereophonics
13. "Trouble" von Coldplay
14. "Needle In The Hay" von Elliott Smith
15. "Hurt" von Johnny Cash
16. "Personal Jesus (Acoustic)" von Depeche Mode
17. "Sweet Jane" von Cowboy Junkies
18. "Sad Lisa" von Cat Stevens
19. "(I'm Gonna) Cry Myself Blind" von Primal Scream

2. Oktober 2011

Dokumentarfilm

Ich schätze mal nach Film fünftausend, den man in seinem Leben gesehen hat, begreift man endlich, dass man nur jedes mal aufs Neue emotional vergewaltigt wird. Ich bin gottseidank noch nicht so weit und freue mich nach jedem Film, wenn ich traurig, froh, berührt bin. Ist die Grenze aber irgendwann überschritten, beginnt man sich für andere Sachen zu interessieren: Theater, Yoga oder Dokumentarfilme. Ich persönlich schaue leidenschaftlich gerne morgens um halb vier Tierdokus über Insekten oder den Paarungszyklus von Laubfröschen. Interessant fand ich allerdings auch die Dokumentation 9to5, die Einblick in die Pornoindustrie gibt. Dokumentarfilmer Michael Glawogger hat sich bei seiner Arbeit auf körperliche Anstrengung spezialisiert, so thematisierte sein 2005 erschienener Film Workingman's Death die körperliche Schwerstarbeit unter unmenschlichen Bedingungen. Seit kurzem läuft sein neustes Werk Whore's Glory im Kino. Prostitution ist echt ein harter Job!