Hi! Ich hab keinen Facebook-Account mehr.
Wenn ich im echten Leben jemanden kennenlerne, google ich so bald ich zu Hause bin. Wenn ich was finde, merke ich wie dämlich die ja eigentlich sympathische Person doch ist. Finde ich nichts, bin ich echt beeindruckt. Ich vergleiche Facebook gerne mit dieser russischen Super-Droge Krokodil (übrigens eine sehr zu empfehlende Dokumentation: klick!), das frisst dich von innen auf und lässt alles verfaulen, vorallem die Zeit, wofür man eigentlich ordentlich geohrfeigt gehört.
Ich bin zwar erst wenige Stunden weg, fühl mich aber freier, irgendwie cooler als alle anderen, geheimnisvoller. Ich mach jetzt reinen Tisch, einen neuen Anfang, werd anständig und sag 'ja' zum Leben; ich freu mich schon drauf. Bald bin ich wie ihr: Job, pervers großer Fernseher, Waschmaschinen, Autos, elektrischer Dosenöffner, Gesundheit, niedriger Cholesterinspiegel, Freizeitkleidung, Eigentumswohnung, dreiteiliger Anzug auf Ratenzahlung in hunderten von Scheiß-Stoffen...
5. November 2011
2. November 2011
Fick dich Morrissey
Ich will ja nicht sagen, dass There is a light that never goes out ein schlechtes Lied wäre, aber man stirbt immer alleine.
31. Oktober 2011
it's my PASSION
drogendealer.
wer ist dazu legitimiert, aufzustehen und in der bong einen frühstückstopf zu rauchen mit einem gras, das teuer ist und ein bioheimgrow?
wer darf mittags um zwei den ersten tequila sunrise trinken?
wer sitzt zuhause bei sich, sturmfrei, sechs joints auf dem tisch, eine flasche weisswein, eine viertels flasche tequila und hört lauten dubstep den ganzen tag lang?
wieso?
er ist drogendealer, er darf das.
er hat das geld, kann sich es leisten. passt nicht ins schema, hat gehirn. er hat spaß.
30. Oktober 2011
23. Oktober 2011
Kompilation
Vor kurzem habe ich eine CD gefunden, die mein Bruder vor etwa 6 Jahren gemacht hat. Drauf steht "I feel like shit and think about whether to kill myself or go bowling".

1. "Mad World" von Gary Jules
2. "Oh Well, Okay" von Elliott Smith
3. "The Sound Of Silence" von Simon & Garfunkel
4. "Today" von Maximilian Hecker
5. "Suicide Is Painless" von MASH
6. "Is A Woman" von Lambchop
7. "Another Lonely Day" von Ben Harper
8. "Lost Cause" von Beck
9. "Everybody Hurts" von R.E.M.
10. "Wonderwall" von Ryan Adams
11. "Hotel Chelsea Nights" von Ryan Adams
12. "Since I Told You It's Over" von Stereophonics
13. "Trouble" von Coldplay
14. "Needle In The Hay" von Elliott Smith
15. "Hurt" von Johnny Cash
16. "Personal Jesus (Acoustic)" von Depeche Mode
17. "Sweet Jane" von Cowboy Junkies
18. "Sad Lisa" von Cat Stevens
19. "(I'm Gonna) Cry Myself Blind" von Primal Scream

1. "Mad World" von Gary Jules
2. "Oh Well, Okay" von Elliott Smith
3. "The Sound Of Silence" von Simon & Garfunkel
4. "Today" von Maximilian Hecker
5. "Suicide Is Painless" von MASH
6. "Is A Woman" von Lambchop
7. "Another Lonely Day" von Ben Harper
8. "Lost Cause" von Beck
9. "Everybody Hurts" von R.E.M.
10. "Wonderwall" von Ryan Adams
11. "Hotel Chelsea Nights" von Ryan Adams
12. "Since I Told You It's Over" von Stereophonics
13. "Trouble" von Coldplay
14. "Needle In The Hay" von Elliott Smith
15. "Hurt" von Johnny Cash
16. "Personal Jesus (Acoustic)" von Depeche Mode
17. "Sweet Jane" von Cowboy Junkies
18. "Sad Lisa" von Cat Stevens
19. "(I'm Gonna) Cry Myself Blind" von Primal Scream
2. Oktober 2011
Dokumentarfilm
Ich schätze mal nach Film fünftausend, den man in seinem Leben gesehen hat, begreift man endlich, dass man nur jedes mal aufs Neue emotional vergewaltigt wird. Ich bin gottseidank noch nicht so weit und freue mich nach jedem Film, wenn ich traurig, froh, berührt bin. Ist die Grenze aber irgendwann überschritten, beginnt man sich für andere Sachen zu interessieren: Theater, Yoga oder Dokumentarfilme. Ich persönlich schaue leidenschaftlich gerne morgens um halb vier Tierdokus über Insekten oder den Paarungszyklus von Laubfröschen. Interessant fand ich allerdings auch die Dokumentation 9to5, die Einblick in die Pornoindustrie gibt. Dokumentarfilmer Michael Glawogger hat sich bei seiner Arbeit auf körperliche Anstrengung spezialisiert, so thematisierte sein 2005 erschienener Film Workingman's Death die körperliche Schwerstarbeit unter unmenschlichen Bedingungen. Seit kurzem läuft sein neustes Werk Whore's Glory im Kino. Prostitution ist echt ein harter Job!
23. September 2011
WAS will man im Internet lesen? WAS will man im Internet sehen? Ich glaube lesen so wenig wie möglich, es ist wissenschaftlich bewiesen, dass sich Menschen mit hohem Internetkonsum nach kurzen Textpassagen nicht mehr konzentrieren können. Ich schreibe hier also über ein völlig überflüssiges Medium. Es gibt viel zu viele Informationen. Allein das Musik-Angebot ruiniert die Musik an sich. Ich lade mir das Album einer dämlichen Band runter, hör mir das erste Lied an und lege den Ordner ins Archiv. Wenn ich mir früher eine CD gekauft habe, konnte ich jedes Lied nach unzähligem Hören auswendig; das passiert mir heute echt selten. Wenn ich mir ein Video ansehe, bin ich insgeheim froh, wenn es zu Ende ist. Das Internet ist einfach nichts Gutes. Das einzige, wofür ich dem Internet dankbar bin, und da bin ich glaube ich auch nicht alleine, ist die Pornografie. Davon gibt es glücklicherweise genügend. Amen.
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